
Die Oststraße in Wattenscheid, heute ein lebendiger Teil des Stadtbezirks, blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung Wattenscheids als Stadtteil verbunden ist. Historisch gesehen diente die Straße als zentraler Knotenpunkt für Handel und Kommunikation, was sie zu einem natürlichen Standort für Einzelhandelsgeschäfte und Märkte machte. Über die Jahre hat sich die Oststraße zu einer Einkaufsmeile entwickelt, die sowohl historischen Charme als auch moderne Annehmlichkeiten bietet.
In der Gegenwart ist die Oststraße für ihre Vielfalt an Geschäften, Dienstleistern und Gastronomiebetrieben bekannt. Sie vereint traditionelle Betriebe mit modernen Boutiquen und Lokalen, wodurch sie ein breites Publikum anzieht. Veranstaltungen und lokale Feste tragen zusätzlich zur Belebung der Straße bei und fördern die Gemeinschaft unter Einwohnern und Besuchern.

Zur Einstimmung auf die Adventszeit erstrahlt die Wattenscheider Innenstadt mittlerweile mit neuen weihnachtlichen Leuchtelementen, die einen festlichen Glanz verleihen. Die überholte Weihnachtsbeleuchtung, die in die Jahre gekommen und technisch überholt war, wurde durch moderne, effiziente und wartungsfreie Lichtelemente ersetzt. Zusätzlich zu den bereits installierten, mitwachsenden Lichterketten an Bäumen, bereichern nun weitere Lichtelemente die festliche Atmosphäre in der Stadt.
Die Initiative zur Modernisierung der Beleuchtung und die Finanzierung der neuen Weihnachtselemente waren das Ergebnis gemeinsamer Bemühungen der Bezirksvertretung Wattenscheid, der Werbegemeinschaft Wattenscheid und der Unterstützung von lokalen Unternehmen und Geschäftsleuten. Diese Zusammenarbeit unterstreicht das starke Engagement der Gemeinschaft, die Innenstadt während der Adventszeit besonders einladend und festlich zu gestalten.

Planungs- und Entwurfskonzept: Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH
Das neue Bahnhofsquartier Wattenscheid ist ein Entwicklungsprojekt, das darauf abzielt, das urbane Leben durch Wohnen, Arbeiten und Freizeit in Wattenscheid neu zu gestalten. Mit dem Ziel, die Lebensqualität durch multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten, verbesserte Mobilitätslösungen und eine verbesserte Verkehrsanbindung zu erhöhen, entsteht im Zentrum von Wattenscheid ein Bereich, der sowohl die unmittelbare Umgebung als auch den gesamten Stadtbezirk positiv beeinflussen soll.
Informationen zum Projektfortschritt und Möglichkeiten zur Beteiligung werden offen und transparent kommuniziert, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und auf dem Laufenden zu bleiben. Es ist beabsichtigt, eine ausgewogene Mischung aus Wohnraum, Gewerbe und Dienstleistungen innerhalb einer energieeffizienten Bebauung zu realisieren und dabei die charakteristische Identität Wattenscheids zu bewahren.
Bahnhofsquartier
Das Konzept „Gesundes Wattenscheid“, seit Februar 2015 in Bochum implementiert, verfolgt das Ziel, die Stadtentwicklung unter Berücksichtigung gesundheitlicher, familienfreundlicher und generationengerechter Aspekte zu gestalten. Dieses integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Lebensqualität für Kinder, Jugendliche, Familien, Alleinstehende und Senioren durch eine Reihe gezielter Maßnahmen.
Dazu gehören die Förderung gesunder Wohn- und Lebensverhältnisse, Maßnahmen zum Klimaschutz sowie die energetische Sanierung von Gebäuden. Bochum verfolgt mit diesem Ansatz eine ganzheitliche Strategie, die verschiedene Dimensionen wie Gesundheit, Familienfreundlichkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Generationengerechtigkeit und Integration integriert. Das Konzept „Gesundes Wattenscheid“ dient als Beispiel dafür, wie durch Stadtentwicklung die Lebensbedingungen für die Bewohner verbessert werden können.
Spezifische Informationen zur Stadtentwicklung in Bochum, einschließlich der Stadterneuerungsgebiete und einer detaillierten Karte von Wattenscheid, die Aufschluss darüber gibt, ob Sie direkt betroffen sind.
Gesundes Wattenscheid
Interessieren Sie sich für den Denkmalschutz und die Pflege historischer Bauten? Bei der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bochum finden Sie umfassende Informationen und Beratung zu denkmalrechtlichen Fragen, Fördermöglichkeiten und allem, was für die Erhaltung und angemessene Behandlung von Denkmälern wichtig ist.
Die historischen Denkmäler und Gebäude in Wattenscheid, die durch die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bochum geschützt und gepflegt werden, verleihen dem Stadtbezirk seinen charakteristischen Charme und spiegeln die reiche Geschichte und Kultur wider, die Wattenscheid im Laufe der Jahre geprägt haben.
Nutzen Sie die Expertise der Behörde, um Ihr Vorhaben im Einklang mit dem kulturellen Erbe zu realisieren.
Denkmäler entdecken
Aktuelle Informationen zu Wattenscheid lassen sich auf den Webseiten der Stadt Bochum finden. In der hier angeschlossenen Datenbank lassen sich schnell alle relevanten Informationen zu Bochum finden.
In der öffentlichen Datenbank der Stadt Bochum finden sich umfassende Informationen zu städtischen Dienstleistungen, kulturellen Angeboten, Bildung, Wirtschaft, Städtebau, Umweltschutz, Freizeitmöglichkeiten sowie Gesundheits- und Sicherheitsdiensten, die für Bürger, Unternehmen und Besucher von Bedeutung sind. Diese Ressource bietet aktuelle Daten und ist online für alle zugänglich.
Los geht's
Wattenscheid, ein Stadtbezirk von Bochum, vereint historischen Charme mit modernem Stadtleben. Einst eine selbstständige Stadt, bewahrt Wattenscheid bis heute seine eigene Kultur und Identität, auch nach der Eingliederung in Bochum 1975. Der Bezirk bietet eine Mischung aus grünen Erholungsorten wie dem Stadtgarten und kulturellen Treffpunkten, etwa dem Alten Rathaus.
Trotz seiner industriellen Vergangenheit im Kohlebergbau und in der Stahlproduktion, hat sich Wattenscheid zu einem lebendigen Dienstleistungsstandort entwickelt. Mit einer Vielzahl von Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten repräsentiert Wattenscheid die Transformation des Ruhrgebiets und bietet eine hohe Lebensqualität.
Wat Wissen
Der August-Bebel-Platz in Wattenscheid, der Mitte der 1960er Jahre nach dem Konzept der autogerechten Stadt gestaltet wurde, steht vor einer bedeutenden Neugestaltung, um den heutigen Anforderungen an Urbanität und Lebensqualität gerecht zu werden.
Der Platz, der das Stadtbild von Wattenscheid maßgeblich prägt, soll künftig eine höhere Aufenthaltsqualität und mehr Grünflächen bieten, um ein attraktiveres Umfeld für Bürger und Besucher zu schaffen.
Ziel ist es, den Platz in einen lebendigen, gut zugänglichen und repräsentativen Teil der Innenstadt zu verwandeln, der sowohl als Verkehrsknotenpunkt dient als auch den Menschen mehr als den Autos.
August-Bebel-Platz
Die Stadthalle Wattenscheid, an der Saarlandstraße in Bochum Wattenscheid gelegen, steht an einem entscheidenden Punkt. Das aus den 1960er Jahren stammende Gebäude, das ursprünglich für eine umfassende Modernisierung mit einem zweistelligen Millionen-Budget geplant war, sieht sich nun neuen Überlegungen gegenüber. Neben einem Sanierungsplan, der das Gebäude in ein modernes Veranstaltungszentrum verwandeln sollte, stehen nun auch Abriss und alternative Vorschläge zur Debatte.
Die Zielsetzung der Modernisierung, die Stadthalle technisch und energetisch zu aktualisieren, bleibt bestehen, um sie für kulturelle und bürgerschaftliche Zwecke attraktiver zu machen. Die aktuellen Diskussionen und Alternativprüfungen werfen jedoch Fragen bezüglich ihrer Zukunft auf. Obwohl die Modernisierung die Halle zu einem lebendigen Zentrum für Wattenscheid und Umgebung machen könnte, ist die endgültige Entscheidung noch offen.
Mehr Infos
Die Waldbühne Höntrop ist eine traditionelle Freilichtbühne, die ursprünglich Ende der 1920er Jahre im Südpark angelegt wurde und lange ein beliebter Kulturschauplatz der Region war. Sie wurde aufgrund von baulichen Mängeln 2019 geschlossen und danach über einen längeren Zeitraum umfassend saniert und modernisiert. Die Waldbühne ist vor allem für ihre Märchenspiele im Sommer bekannt, die traditionell von lokalen Amateur-Theatergruppen aufgeführt werden.
Die Sanierung wurde im Juni 2025 abgeschlossen: Die Bühne ist jetzt barrierefrei, hat neue sanitäre Anlagen, einen Kiosk, ein modernisiertes Bühnenhaus und Platz für bis zu rund 830 Zuschauer.
Waldbühne Höntrop
Ein innovatives Konzept könnte den historischen Sprungturm in Wattenscheid retten. Als Teil eines neuen „Gartenhallenbads“, das an heißen Tagen Freiluftschwimmen ermöglicht, soll der Turm erhalten bleiben. Trotz Verfallszeichen soll die Anlage reparabel sein. Eine umweltfreundliche Lösung für die Wasseraufbereitung könnte durch Regenwassernutzung und eine Pflanzenkläranlage realisiert werden. Die Initiative wird nicht nur von der lokalen Gemeinschaft, sondern auch von der Wattenscheider Bezirksvertretung unterstützt, die finanzielle und ideelle Hilfe zugesagt hat.
Dieser Plan bietet eine pragmatische Lösung für den langjährigen Streit um das Freibad, indem er den Wunsch nach Erhalt des Sprungturms respektiert und gleichzeitig eine attraktive Freizeitmöglichkeit für die Zukunft schafft. Parallel dazu hat die Bochumer Politik mittlerweile bestätigt, dass der Neubau des Hallenbads in Höntrop rechtlich gesichert sei und bald umgesetzt werden soll, um Höntrop als Bäderstandort für Vereine, Schulen und die lokale Bevölkerung zu stärken.
Schwimmen in Höntrop
Um den Klimawandel effektiv zu bekämpfen, ist es entscheidend, dass Städte Bewusstsein schaffen, nachhaltige Alternativen anbieten und Bürgerbeteiligung fördern. Durch gezielte Bildungsangebote, den Ausbau umweltfreundlicher Mobilität und die Förderung von Grünflächen können Stadtbewohner motiviert werden, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
Lokale Initiativen, die den Gemeinschaftssinn stärken, spielen ebenso eine wichtige Rolle wie digitale Plattformen, die Informationen und Handlungsmöglichkeiten bieten. Es ist jetzt die Zeit zu handeln, um gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft in unseren Städten zu sorgen.

In Wattenscheid steht die Sanierung des Ehrenmals im denkmalgeschützten Park am Ehrenmal, dessen erste Erneuerungsphasen bereits abgeschlossen sind, noch aus. Die bisherigen Arbeiten umfassten die Neugestaltung der Parkanlage und die Einrichtung einer Spiel- und Sportachse, die im Herbst 2020 fertiggestellt wurden. Doch das Herzstück des Projekts, die Restaurierung des Ehrenmals als zentrales historisches und kulturelles Element, hat noch keinen festgelegten Fertigstellungstermin.
Die abschließende Sanierung, einschließlich des Aufbaus eines Friedenspfads, der zum Nachdenken anregen soll, ist entscheidend für die Neubewertung des Parks als Ort der Erinnerung und der lokalen Geschichte. Die enge Abstimmung mit der Denkmalbehörde zeigt das Bemühen, den historischen Wert sorgfältig zu bewahren, während die Wattenscheider Bevölkerung auf die Vollendung des Ehrenmals wartet.
Sanierung Ehrenmal
Moderne Städte stehen heute vor vielschichtigen Herausforderungen, darunter Verkehrsstaus, Umweltverschmutzung, Wohnraummangel und soziale Ungleichheiten. Um diese zu bewältigen, bedarf es eines zukunftsweisenden, ganzheitlichen Ansatzes in der Stadtentwicklung. Dieser integriert nachhaltige Mobilitätskonzepte, umweltfreundliche Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und fördert die soziale Inklusion.
Durch die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planungsprozesse und die Nutzung innovativer Technologien sollen Städte in resiliente, lebenswerte Orte verwandelt werden. Das oberste Ziel ist, eine Balance zwischen ökonomischer Vitalität, ökologischer Nachhaltigkeit und sozialem Zusammenhalt zu finden, um den Anforderungen und Bedürfnissen zukünftiger Generationen gerecht zu werden.
Wie soll sich Wattenscheid-Mitte in Zukunft weiterentwickeln? Welche Orte können verbessert werden? Wie kann ein buntes Miteinander gestärkt werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Fortschreibung des ISEKs (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept).
Entwicklungskonzept (ISEK)Liebe Besucher, sollten Sie auf einen fehlerhaften Link oder Inhalt stoßen, sind wir Ihnen für einen kurzen Hinweis dankbar.